Mit viel Motivation, neuen Ideen und einem starken Gemeinschaftsgefühl startete der Jugendkreistag in seine erste dreitägige Klausurtagung. Ziel der Tagung war es, sich kennenzulernen, gemeinsame Werte zu definieren und konkrete Planungen für das kommende Jahr auf den Weg zu bringen. Neben inhaltlicher Arbeit kam auch der Austausch und Spaß nicht zu kurz.
Ankommen, Kennenlernen und Grundlagenarbeit
Der Auftakt der Klausurtagung erfolgte am Donnerstagmorgen mit dem Treffpunkt im Landratsamt Bamberg und einer Begrüßung durch Landrat Johann Kalb. Anschließend machte sich die Gruppe gemeinsam auf den Weg nach Halle (Saale). Nach einem ersten Kennenlernen stand die Einführung in die Arbeitsweise des Jugendkreistags auf dem Programm. In mehreren Einheiten wurden die Grundlagen und Aufgaben des Jugendkreistags vermittelt, sodass insbesondere neue Mitglieder einen guten Einstieg fanden.
Ein wichtiger inhaltlicher Schwerpunkt des ersten Tages war die Erarbeitung eines Leitbildes. Gemeinsam formulierten die Jugendlichen die Werte, für die der Jugendkreistag steht. Dabei ging es unter anderem um Mitbestimmung, Respekt, Vielfalt und die Verantwortung gegenüber jungen Menschen im Landkreis. Ergänzt wurde der Tag durch freizeitpädagogische Angebote und ein Erlebnisspiel, die den Teamgeist stärkten und für eine lockere Atmosphäre sorgten.
Projektarbeit und Austausch auf Augenhöhe
Der Freitag stand ganz im Zeichen der inhaltlichen Vertiefung und der Projektarbeit. Nach einem gemeinsamen Start in den Tag beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Kommunikation im Jugendkreistag, Projektmanagement sowie den Grundlagen der Kommunalpolitik. In den anschließenden Projektwerkstätten wurden zahlreiche Ideen gesammelt, thematische Schwerpunkte für das neue Jugendkreistagsjahr festgelegt und erste konkrete Beschlussvorlagen ausgearbeitet.
Ein besonderes Highlight der Klausurtagung war das Treffen mit dem Kinder- und Jugendrat Halle. Nach einer spannenden Führung durch das Stadthaus stellten sich die verschiedenen Gremien gegenseitig vor und präsentierten ihre aktuellen Projekte. Der offene Austausch über Formen der Jugendbeteiligung, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bot wertvolle Impulse für die eigene Arbeit im Jugendkreistag.
Am Abend blieb Zeit für weitere Planungen – unter anderem mit Blick auf das fünfjährige Bestehen des Jugendkreistags – sowie für ein gemeinsames Freizeitprogramm.
Blick in die Zukunft und gemeinsamer Abschluss
Am Samstag lag der Fokus auf der Zukunftswerkstatt. In Arbeits-, Workshop- und Aktionsformaten entwickelten die Jugendlichen Wünsche und Ideen für das Jahr 2025. Den Abschluss bildeten eine Feedback- und Reflexionsrunde, in der die Klausurtagung gemeinsam ausgewertet wurde.
Nach intensiver inhaltlicher Arbeit, mit konkreten Plänen und gestärktem Zusammenhalt trat der Jugendkreistag schließlich die Heimreise an.
Die Klausurtagung zeigte eindrucksvoll, wie engagiert und zukunftsorientiert junge Menschen im Landkreis ihre Beteiligung gestalten – ein starkes Fundament für die Arbeit im kommenden Jahr.
